Der Lomax ist ein Kitcar, das von den Polyesterunterteile-Hersteller Nigel Whall entwickelt wurde. Als Grundlage diente Nigel Whall Morgan Tricycle aus den 20er Jahren. Daher war Nigel Whalls erster Entwurf ein Dreiradler.
Dieser Dreiradler benötigte neben einem guten Chassis und Vorderradantrieb auch einen zuverlässigen und vor allem schönen Motor, denn der Motor musste aus der Karosserie herausschauen und luftgekühlt sein. Als ideales Spenderfahrzeug erwies sich der Citroen 2CV durch seine einfache Technik und seinen zuverlässigen Boxermotor.
Basis
Wie gesagt, die Basis bildet ein Citroen 2CV. Die Karosserie ist mit 12 Schrauben auf dem Chassis befestigt. Nachdem man diese gelöst hat, hebt man die Karosserie herunter und dann steht die Basis für den Lomax bereit: ein plattförmiges Chassis mit Achsen, Federung, Motor, Antriebswellen und Bremsen. Die Hinterachse muss für den Dreiradler umgebaut werden. Dazu wird u.a. eine Einarmschwinge entfernt und die verleibende nach innen gedreht.
Bau
Auf dieser rollenden Chassis entsteht der Lomax. Die Lomaxkarosserie wird an den selben Befestigungspunkten befestigt wie die abgehobene 2CV Karosserie. Für den Zusammenbau von einem Lomax benötigt man kein spezielles Werkzeug. Eine gut ausgestattete Heimwerkerwerkzeugkiste ist vollkommen ausreichend. Es fallen keine Schweißarbeiten an.
Motor und Getriebe
Luftgekühlter Citroen Zweizylinder Boxermotor vom 2CV oder vom Visa
- 602/ 652 ccm
- 28/ 36 PS
- 7000/ 5750 Umdrehungen p. Min.
- 4 Gang Getriebe vom 2CV oder 5 Ganggetriebe (Sehr teuer)
- Höchstgeschwindigkeit von 125 – 140km/h sind zu erreichen
- Beschleunigung von 0-100 km/h in 15 – 18 Sekunden
Lomax bedeutet: Low costs - Max performance (niedrige Kosten maximale Leistung).
223 bedeutet: 2 Personen, 2 Zylinder und 3 Räder (224 analog 4 Räder).