Mit dem Lomax kannst Du was erleben! Und diese Geschichte wollen wir haben!
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Literaturnobelpreis wird keiner vergeben, also kann sich jeder beteiligen.






  Datum: 2002-04-15 Schreiber: Thomas
Der Unfallbericht

Der folgende Brief eines Lomaxfahrers ist an die SUVA ( Schwäbische Unfall Versicherungs-Anstalt ) gerichtet und beschrieb die Folgen einer unüberlegten Handlung:


In Beantwortung Ihrer Bitte um Informationen möchte ich ihnen folgendes mitteilen:

Bei Frage 3 des Unfallberichtes habe ich " ungeplantes Handeln " als Ursache meines Unfalls angegeben. Sie baten mich genauer zu beschreiben, was ich hiermit tun möchte.

Mein Hobby ist leidenschaftlicher Lomaxfahrer und Hobbyschrauber.
Am Tag des Unfalls befand ich mich allein in meinem Ersatzteillager das im sechsstöckigen Haus auf dem Dachboden befindet. Als ich mit meinen Aufräumarbeiten fertig war, hatte ich etwa 250 kg Ersatzteile z.B. 2 Motoren, 1 Getriebe und 2 Vorderachsen zu entsorgen. Da ich sie nicht alle die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne an der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt war, das über eine Rolle lief.
Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf den Dachboden und belud die Tonne. Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los.
Ich hielt es fest, um die 250 kg Ersatzteile herunterzulassen.

Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht-Formulars nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug.
Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füssen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß das Seil loszulassen. Ich glaubte ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinauf gezogen wurde.

Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam.
Dies erklärt den Schädelbruch und das gebrochene Schlüsselbein. Nur geringfügig abgebremst setzte ich meinen Aufstieg fort und hielt nicht an, bevor die Finger meiner Hand mit den vorderen Fingergliedern in die Rolle gequetscht waren.
Glücklicherweise behielt ich meine Geistesgegenwart und hielt mich trotz des Schmerzes mit aller Kraft am Seil fest. Jedoch schlug die Tonne etwa zur gleichen Zeit unten auf dem Boden auf und der Boden sprang aus der Tonne heraus. Ohne das Gewicht der Ersatzteile wog die Tonne nun etwa 25 kg.

Ich beziehe mich an dieser Stelle wieder auf meine in Frage 11 angegebenes Körpergewicht von 75 kg.

Wie Sie sich vorstellen können, begann ich nun einen schnellen Abstieg. In der Höhe des dritten Stockes traf ich wieder auf die von unten kommende Tonne.
Daraus ergaben sich die beiden gebrochenen Knöchel und die Abschürfungen an meinen Beinen und meinem Unterleib. Der Zusammenstoss mit der Tonne verzögerte meinen Fall, so dass meinen Verletzungen beim Aufprall auf dem Ersatzteilhaufen gering ausfielen und so brach ich mir nur drei Wirbel.
Ich bedaure es jedoch, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich, als ich auf dem Ersatzteilhaufen lag und die leere Tonne sechs Stockwerke über mir sah, nochmals meine Geistesgegenwart verlor!
Ich ließ das Seil los, womit die Tonne diesmal ungebremst herunter kam, mir drei Zähne ausschlug und das Nasenbein brach.