Mit dem Lomax kannst Du was erleben! Und diese Geschichte wollen wir haben!
Packt euren Anekdotenschatz aus und lasst uns mitlachen und mitträumen!
Literaturnobelpreis wird keiner vergeben, also kann sich jeder beteiligen.






  Datum: 2009-07-05 Schreiber: Thomas Bopp
Thomas Bopp´s Unfallbericht

1.Allgäuer Kittcartreffen oder „heute werde ich Geburtstag haben“

Schon lange fieberten Rose und Ich dem Treffen von Claus entgegen denn es sollte etwas besonders werden:

1. Fertigstellung und Zulassung „Reliant Supersport und „Morden Spezial“
2. Fertigstellung und Erstbesetzung der neu erstellten Toilette

Am Samstag 27.Juni 2009 klingelte mein Wecker bereits um 5.30 Uhr und der erste Blick ging Richtung Fenster, endlich nach 5 Tagen Regen kein Tropfen am Dachfester also schnell meiner Rose einen Kuss auf den Bauchnabel gedrückt ( für mehr war keine Zeit ) raus aus den Federn und Katzenwäsche durchgeführt denn der Lomax musste aus der Garage. Der Himmel zeigte sich wechselhaft so platzierte ich das Ganzkörperkondom samt Helm auf den Beifahrersitz um für eventuelle Regengüsse schnell gewappnet zu sein. Mit jugendlichem Elan schwang ich mich in den Lomax und musste feststellen die Federtöpfe sollten auch mal wieder abgeschmiert werden. Der Gasfuß machte sich so langsam nach 15 Minuten selbstständig als endlich meine Rose fertig war und den Picasso startete.
Im Zweierkonvoi ging es Richtung schwarze Wolken die sich in der schier endlosen Warterei gebildet hatten um im 15 Km entfernten Erbach der Lomax Nahrung für die Fahrt nach Kempten zu spendieren. Unterm Tankstellendach entschied ich mich für das Kondom doch irgendwie wollten die Arme nicht in das Kondom rutschen und nach dem fünften Versuch sah ich eine köstlich vor sich hinlachende Rose. Im Anfall von in mir aufsteigender Wut pfefferte ich das Kondom wieder auf den Beifahrersitz und zog dann nur den Helm auf in der Hoffnung dass es nicht regnen würde.

Und so kam es wie es kommen musste der Himmel öffnete nach 15 Km seine Schleusen erst mäßig und dann immer mehr und zu letzt musste er wohl einen Eimer genommen haben. In meinem Kopf ging es turbulent zu „ Super Seisse“ „ wo halte ich an“ „auf dem Beifahrersitz bildet sich ein See“ „super Seisse“. Wenn ich schon nicht anhalten konnte dann wenigstens nochmals die Geschwindigkeit verringern doch nichts tat sich außer dass der Lomax die Spur nicht mehr hielt. Das Gefühl sagte mir der Lomax wird schneller, die Augen sagten die Böschung kommt näher, der Arsch sagte dein Lomax stellt sich quer und aus meinem Mund kam ein lautes „ Super Seisse“ Die Böschung raste auf mich zu und nach einem lauten dumpfen Aufprall flogen die Gras und Dreckbrocken an mir vorbei. Beim ersten Überschlag folg ich Dank der Erdanziehungskraft aus der Lomax (Gott sei Dank nicht angeschnallt) in den Wassergefüllten und sehr weichen Graben auf den Rücken. Vom unsachgemäßen Ausstieg aus der Lomax bekam ich nichts mit, wie gesagt erst als ich im Graben lag und es sich über mir verdunkelte und ich einen sehr gut erhalten Lomaxunterboden über mich hinwegfliegen sah kamen meine Sinne wieder zu mir. In einem Bruchteil einer Sekunde schlug nur zwei Meter von mir entfernt nach dem zweiten Überschlag mein Lomax auf den Brooklandscheiben liegend ein.
Schnell aufgerappelt Beine und Arme abgetastet Kopf ,Beine Arme bewegt quasi wie beim TÜV und siehe da alles funktionierte noch einwandfrei jetzt darf nur noch nicht das rote Zeug aus mir rausfliesen und auch nach nein paar Sekunden kam nichts am Boden an „Glück gehabt“ und auch die anschließenden ersten Gehversuche fanden zu meiner Zufriedenheit statt. Jetzt aber raus aus dem Graben und nach dem Lomax schauen vielleicht hat er wie ich nichts abbekommen doch leider war das nicht so. Alles war quasi Schrott Rahmen gestaucht, alle Achsen verbogen, Body ringsum gerissen, Sitze rausgerissen und so konnte ich jetzt schon sagen der Lomax war Totalschaden. Meine Rose war noch nicht am Unfallort eingetroffen und so hatte ich noch Zeit nach dem Warndreieck zu suchen was sehr schwierig war denn der gesamte Kofferrauminhalt war im Umkreis von ca. 20 Metern verstreut. Also gleich bei der Gelegenheit das unnötige aussortiert und das gute auf einen Haufen gelegt um es nachher im Picasso verstauen zu können. So langsam bekam ich ein komisches Gefühl „wo ist meine Rose?“ ich brauche sie doch. Also wieder um den Lomax laufen und meine Birkenstock Sandalette suchen die mir immer noch fehlt. Nach mir schier endlosen Minuten kam dann mein Picasso mit Warnblinkanlage angefahren mit einer kreidebleichen Rose an Bord „es musste irgendetwas schlimmes passiert sein“.

Nach einer kurzen Schilderung des Unfalls wurden die Polizei und auch der Gelbe Engel zur Bergung unseres Lomax gerufen. Patschnass verzogen wir uns dann in den trockenen Picasso und warteten auf unsere Helfer. Als die Polizei eintraf und der Unfallhergang beschrieben wurde konnten sie nicht glauben, dass aus diesem Wrack noch jemand lebend und dazu noch unverletzt ausgestiegen ist damit es auch glaubwürdig und amtlich wurde kassierten sie vom Fahrer gleich ein Busgeld in Höhe von 35 Euro. Ich wurde so langsam ungeduldig denn wo bleib der Gelbe Engel denn wir wollten doch zum Treffen nach Kempten. Auf die Engel sind doch verlass er kam und mithilfe seiner Winde wurde der Lomax wieder auf seine drei Räder gestellt, schnell aufgeladen und nach Schelklingen in die Garage gefahren. Jetzt hieß es für mich schnell duschen um wieder fürs Treffen fein zu sein. Aber bevor es losging musste ich mich doch um meine Rose kümmern die immer noch ganz weiß um die Nase war sie hatte wahrscheinlich einen größeren Schock als ich. Mit nahezu 4 Stunden Verspätung startet Rose unseren Picasso um aufs Treffen zu fahren, ich wollte noch nicht fahren denn so langsam kamen die Prellungen zu Tage die ich mir beim Aufprall zugezogen hatte denn es zwickte an jedem Körperteil.

Nach einer schönen Fahrt durchs Alpenvorland kamen wir beim Claus an einem ramontischen Treffensplatz an. Einige Burton und Lomaxe standen im Hof bei leichtem Nieselregen und glänzten um die Wette. Nach der obligatorischen Begrüßung musste ich natürlich meine Story erzählen und dann wurde mir endlich bewusst dass ich eigentlich heute nochmals Geburtstag habe.
Bei Nieselregen wurden im kleinen Kreis super Benzingespräche geführt und auch das obligatorische „Haube auf“ wurde durchgeführt. Zum ersten Mal wurde an einem Neuling Markus Hausdorf eine Lomaxtaufe durchgeführt. Doch leider wurde ich nicht eingeweiht und somit konnte ich keine Bilder vom Täufling machen. Nach einem leckerem Kuchen und Kaffee hellte sich der Himmel Zusehens auf und es wurde kurzfristig beschlossen eine kleine Ausfahrt zu machen. Claus führte 2 x Lomax, 3 x Burton, 1 x NG, 1 x 2CV, 1 x Picasso, 1 x VW durch das wunderschöne Alpenvorland auf superschönen kleinen Sträßchen ohne Regen den Konvoi an. Nach fast 2 Sunden kamen alle Lächelnd wieder in Niedersonthofen auf dem Treffensplatz an. Sofort wurde der Grill angefeuert denn die Nasenlöcher rauchten vor Hunger und solange die Holzkohle vor sich hinrauchte wurden von den Frauen die Salate geputzt und angerichtet. Als sehr guter Grillchef erwies sich Gabi die das Fleisch und die Würstchen hervorragend zu grillen verstand. Zu vorgerückter Stunde wurde der rote Traubensaft in gemütlicher Runde gemeinsam vernichtet und weis der Himmel wo der ganze Saft herkam. Da ich noch vorhatte nach Hause zu fahren war an diesem Abend mein Bester Freund das Wasser doch auch ich gönnte mir an diesem Abend noch was besonderes eine sehr gute „Geburtstagszigarre“ Zu vorgerückter Stunde verabschiedeten wir uns bei allen und besonders bedankten wir uns bei Claus für das hervorragende Treffen.

Gruß vom Geburtstagskind Thomas

PS: Bilder vom Lomax findet ihr im Lomax-Forum in der Rubrik "Ratschereien".