Mit dem Lomax kannst Du was erleben!
Und hier findet Ihr die Berichte über unsere Ausflüge!
Eine Sammlung von Bildern über die Treffen findet Ihr unten.






  Datum: 2004-09-26
4. Threewheelertreffen in Ubstadt-Weiher vom 10.9. bis 12.09.2004


Erzählt von Thomas Bopp

Endlich stand das 4. Threewheeler-Treffen in Ubstadt vor der Tür. Am Dienstag wurde noch kurz die Lomax gewaschen, denn der Dreck vom letzten Treffen sollte nicht unbedingt mitgenommen werden. Beim abtrocknen der Scheinwerfer kam mir doch noch die Idee man könnte ja noch die Ingrid und den Henry aus Kempten anrufen ob man nicht gemeinsam fahren könne. Rose des telefonierens mächtig machte dann alles klar.
Endlich Freitag, gleich nach der Arbeit wurde der Seesack und das Zelt auf die Lomax geschnallt und den restlichen Kleinkram im Kofferraum verstaut insbesondere musste natürlich auch noch Rosis Rotwein bruchsicher verstaut werden. Kurz nach 14.00 Uhr hörten meine Lauscher doch schon die Lomax von Ingrid und Henry in die Straße einbiegen. Ups—ich noch im Arbeitshäs aber ich lies mich nicht davon abhalten die beiden zu begrüßen und bot ihnen erstmals zur Ablenkung einen Kaffee an, denn meine Rose war ja auch noch beim arbeiten. Kurz vor 15.00 Uhr kam dann endlich meine Rose und wir machten uns sofort daran uns noch ein kleines Duscherle vor der Abfahrt zu genehmigen. Bei strahlendem Sonnenschein machen wir uns dann gemeinsam auf den Weg, bis Pforzheim wurde auf der Autobahn gefahren und das letzte Stück wurde auf der Landstraße zurückgelegt.
Als wir auf das Treffengelände fuhren wurde mir ganz schummrig vor den Augen, denn es waren bestimmt schon 20 Lomaxe auf dem Platz. Unter lautem Hallo mussten wir doch tatsächlich einen Zeltplatz suchen. Die besten Plätze waren schon belegt doch Christian und Tina aus der Eifel haben neben ihrem Zelt noch ein Plätzchen frei. Im Nachhinein war es vielleicht doch der beste Platz, denn die Schnarcher waren alle weit weg von uns. Nachdem das Zelt aufgebaut, die Luftmatratze aufgeblasen, die Lomax abgedeckt und der Wein ordentlich eingelagert war konnten wir mit der Begrüßung anfangen. Es waren sehr viele bekannte Gesichter vorhanden und wir freuten uns sie endlich wieder zusehen. Nach einigen Benzingesprächen und ein Begrüßungsbierchen meldete sich mein Hunger und ich hielt Ausschau nach meiner Rose damit wir endlich ein Steck auf den Grill bekommen, doch was sahen meine Kullerchen, Rose und ein ganzer Haufen wild schwatzender Frauen machten sich über unseren Rotwein her oder war es vielleicht doch nicht unserer ?
Nach langer Überredungskunst konnte ich doch meine Rose losreisen damit wir endlich unsere Sachen auf den Grill bekommen. Unsere Mägen waren gefüllt und somit konnten wir uns wieder den Bezingesprächen widmen beziehungsweise was die Frauen für Themen haben entzieht sich meiner Kenntnis. Gegen Abend wurde dann das Lagerfeuer entzündet und somit konnte auch der Erich mit seinem Diavortrag beginnen. Es wurde jede Menge Bilder gezeigt und an dem Beifall konnte man erkennen, dass es für alle ein Augenschmaus war. Nach vielen Benzingesprächen leerten sich die Tische, doch der Tisch mit unseren Frauen machte keine Anstalten sich zu verkleinern. An den leeren Weinflaschen konnte man sehr gut erkennen, dass die Kehlen gut geschmiert waren und es noch lange nicht Zeit war in die Zelte zu gehen. Um dem Weibergeschwatz etwas zu entfliehen verzogen wir uns kurzerhand an das Lagerfeuer. Nach heftigen Benzingesprächen vielen schließlich dem Veranstalter Erich die Augen zu er schlief den Schlaf der Gerechten. Passe und ich beschlossen dann uns wieder zu den Frauen zu gesellen, denn dort war das Wortgefecht noch im vollen Gange. Dem Erich war dann der Schlaf doch nicht gegönnt, denn es fing an kurz aber heftig zu regnen. Nachdem das letzte Bier und Weinchen geleert war verzogen wir uns in unsere Zelte.

Aufgeweckt wurde ich am morgen durch Benzingespräche die ausgerechnet um mein Zelt herum stattfanden. So konnte ich noch eingehüllt in meinen waren Decken gespannt zuhören und musste dabei nicht aufstehen und somit noch ein paar Minütchen herrausschinden. Nach dem Frühstück wurde noch das eine und andere Gespräch geführt und ganz nebenbei die Lomax für die Ausfahrt Startklar gemacht. Pünktlich gab Erich das Zeichen zum Aufbruch. Unter lautem Gasgeben wurden die Motoren auf Betriebstemperatur gebracht auch die Kupplungen wurden nicht geschont, denn jeder wollte der erste sein. Veranstalter Holger führte dann die ganze Meute nach Speyer wo wir dann auch trocken auf dem Museumsgelände ankamen. Der große Teil ging dann auch ins Museum wo es tolle Sachen zu bestaunen gab. Mich sowie ein kleiner Anhang zog es in die Stadt, der Dom wurde bewundert, die Fußgängerstraße erkundet doch das Altstadtfest hatte es uns angetan. Nach einem kurzen Mittagessen und zum Nachtisch ein leckres Eis machten wir uns wieder auf dem Weg zum Museum wo wir dann wieder auf die anderen trafen. Holger machte wieder den Anfang und es wurde im Konvoi nach Ubstadt gefahren wo der Marktplatz für uns reserviert war. Doch zu unserer Überraschung war der Marktplatz voll gefüllt mit Feuerwehrfahrzeugen und sie machten keine Anstalten den Marktplatz zu räumen damit wir das Gruppenfoto machen konnten. Unter den zahlreichen Zuschauern erkannte ich auch dann sofort den Manfred aus Friedrichshafen, doch wo war sein Burton? Nach meiner Begrüßung erzählte mir der Manfred, dass der gelbe Engel seinen Burton beschlagnahmt hat und er mit seinem Benz angereist war. In meinen Gedanken habe ich schon wieder neuen Lesestoff für eine nette Geschichte gefunden.
Der Aufenthalt wurde uns doch noch versüßt, denn die Jugendkapelle von Ubstadt gab ihr Bestes. Nach einigen Stücken machten wir uns dann auf den Heimweg wo das Grillfeuer bereits angezündet war damit sofort die hungrigen Mägen gefüllt werden konnten.
Als Besonderheit wurde allen technisch oder nicht technisch Begabten eine tolle Überraschung geboten. Auf dem Platz wurde ein Verkaufstand aufgebaut vielleicht gab es ja eine Bier bzw. eine Weinprobe? Aber wie allzu oft wurde es technisch. Es wurde uns dann doch gelehrt wie man Alu zusammenfügt, lötet oder schweißt ich weis es nicht mehr genau. Aber dass es zum Teil nicht funktioniert habe ich tatkräftig unter Beweis gestellt. Auch wurde der Haufen der Interessenten immer kleiner so, dass er am Schluss fast seine Vorführung allein darbot. Die Meinungen waren sehr geteilt, auf jeden Fall habe ich es abgespeichert, dass es so etwas gibt.
Nachdem wir zwei tolle Videofilme angeschaut hatten konnte endlich der Höhepunkt des Tages kommen, die Preisverleihung.

Als erstes wurde der schönste Buton gewählt, alle Butons wurden mit Nummern versehen und ausgestellt und von allen Anwesenden gewählt. Der schönste Buton der auch noch mit einer Flasche Wein belohnt wurde ging an die Resi.
Als nächstes wurde die weiteste Anreise prämiert ich kam leider nicht in Frage da wir ja nur 160 Km Anfahrt hatten. Aber die Flasche Wein ging dann doch an Friedhelm und Dörte aus Oldenburg die ich ihnen auch gönnte habe.
Ebenfalls eine Flasche Wein wurde für den ältesten Teilnehmer bereitgestellt und wie auch im letzten Jahr ging diese an Wolfgang aus Schwelm.
An diesem Abend wurde dann schließlich noch recht feucht fröhlich gefeiert und wir haben diesen tollen Tag nochmals Revue passieren lassen.
Der Morgen weckte uns mit ein paar Regentropfen und so musste das Zelt schnellstmöglichst abgebaut werden damit es weitgehend trocken verstaut werden konnte. Nach dem Frühstück machten wir uns dann auf dem Heimweg jedoch haben wir es nicht versäumt uns bei allen zu verabschieden. Ingrid erwies sich als ausgezeichnete Kartenleserin die uns auf kleinen Landstraßen Richtung Heimat lotste. Den Frank verabschiedeten wir dann mit lauten Gehupe kurz vor Stuttgart der dann auf die Autobahn Richtung Singen verschwand. Ich weis nicht ob es der Ingrid gelang uns perfekt nach Hause zu bringen oder ist Sie nur den dunklen Wolken ausgewichen die sich immer wieder über uns zusammenbraute. Auf jeden Fall erreichten wir nach unzähligen dunklen Wolken und vor allem trocken das Ortsschild Münsingen wo wir dann unter heftigen Gehupe die Ingrid und den Henry verabschiedeten. Nach Schelklingen war es dann nur noch ein kurzes Stück das wir auch ohne Hilfe von Ingrid trocken erreichten.

Das Treffen war wieder einmal super Organisiert und auch die Herzlichkeit kam nicht zu kurz. Möchte mich aber hiermit nochmals bei Erich, Bertl, Holger und allen die mitgewirkt haben recht herzlich bedanken und hoffe, dass wir uns bald irgendwo bei einem Treffen wieder sehen.

Thomas von der Alb